Bier des Monats Februar 2018:
Schlappe Seppel Winterbock

<ü>Als Bockbiere oder Starkbiere werden Biere bezeichnet, die mit einem deutlich höheren Malzeinsatz gebraut werden (bis zu 30% mehr als bei „normalen“ Bieren). In der Stadt Einbeck (Nähe Hannover) wurde seit 1351 dieser Biertyp gebraut. In München wurde ein Einbecker Brauer eingestellt um das leckere und weithin bekannte Bier der Hansestadt Einbeck zu brauen. Durch Verballhornung des Wortes Einbeck wurde aus dem "einpöckisch Bier" schließlich das Bockbier, das auch Starkbier genannt wird.

Schlappeseppel Bockbier, der helle Winterbock, hat wegen der höheren verwendeten Malzmenge auch eine höhere Intensität aller wahrnehmbaren Aromen. Das goldfarbene Starkbier wartet mit kräftigen, vollmundigen und komplexen Aromen des Malzes und Hopfens auf. Unterstützt werden die Aromen natürlich auch durch den höheren Alkoholgehalt von 6,8 Vol.-%, resultierend aus 16,5 % Stammwürze. Als Glas bietet sich ein 0,3-Liter-Henkelkrug ideal an. Er sollte nicht zu schlank sein, damit auch die Nase Platz findet, alle Aromen zu erkunden. Genießen Sie das Bier bei einer Trinktemperatur von 10-12°Celsius.
Brauerei Schlappeseppel
Bier für den König

Man schreibt das Jahr 1631. König Gustav von Schweden nimmt die Stadt Aschaffenburg ein. Während im Schloss Johannisburg schon die Vorbereitungen für die königliche Hofhaltung getroffen werden, muss man feststellen: In den Fässern ist kein einziger Tropfen Bier.

Mitten im 30-jährigen Krieg sind auch die letzten Quellen versiegt. Rasch ist ein Heermann gefunden, der die Kunst des Bierbrauens versteht. Von höchster Stelle erhält er die Order, für seine Majestät König Gustav Bier zu brauen. Der Soldat Joseph Lögler, wegen einer Kriegsverletzung „der lahme Seppel“ genannt, löst seine Aufgabe meisterhaft.

Das Schlappeseppel ist geboren.

Als die schwedischen Truppen abziehen, bleibt Lögler seinem Metier treu. Er schließt sich nicht mehr dem Heerestross an, sondern wird ein sesshafter Fassbender und Brauer. Sein Beiname „der schlappe Seppel“ bleibt im Volksmund lebendig.

Chronik Meilensteine

Am 1. Mai 1795 übergibt Franz Jakob Löchler, ein Nachfahre des schwedischen Soldaten, das Anwesen an Adam Löchler. Ihm wird ein solch hervorragendes Zeugnis ausgestellt, dass ihn der Kurfürst zum kurfürstlichen Fassbender und "Zerevisiarius" (Bierbrauer) bestellt.

1803 verleiht der Kurfürst Karl Theodor von Dalberg der Brauerei Schlappeseppel die Braugerechtsame auf die Dauer der Ewigkeit.

1999 übernimmt die Eder & Heylands Privatbrauerei die Schlappeseppel Brauerei als eigenständiges Tochterunternehmen. Mit Einführung des Schlappeseppel "Special" in der Bügelverschlussflasche beginnt der Siegeszug der Marke. Seither gehören die Schlappeseppel- Biere zu den meist ausgezeichneten Bieren Deutschlands.

Weitere Bierspezialitäten von Brauerei Schlappeseppel

Schlappe Seppel Kellerbier

Namensgebend für Schlappeseppel Kellerbier ist die Abfüllung ohne Filtration direkt aus dem Lagerkeller. Der Schaum ist fest und feinporig. Der Antrunk ist angenehm süffig und malzig. Die Hefe dominiert hier. Im Mittelteil kommt der Hopfen dazu und gibt dem eine angenehm herbe Note. Der trockene Abgang überzeugt und so erlebt man mit dem Schlappeseppel Kellerbier einen wirklich runden Biergenuss.

Schlappeseppel Pils

Ein goldhelles Bier mit einem schlanken Trunk, da der Schwerpunkt nicht auf einem breiten, vollmundigen Malzgeschmack liegt, sondern in der ausgesprochenen Betonung des Hopfen- und Bittergeschmacks. Diese Kräuter- bis zitronigen Aromen des Hopfens werden sowohl vom Gaumen als auch der Nase im Zusammenspiel erfasst. Beim itqi-Wettbewerb in Brüssel wurde das Pils mit 2 Sternen ausgezeichnet.

Schlappeseppel Export

Als echte bayerische Bierspezialität unterscheidet das Export sich von allen "Lagerbieren" und dem üblichen "Bayerisch Hell" durch einen vollmundigen, malzaromatischen Geschmack, mit einem ausgeprägten Körper. Eine Besonderheit bei Schlappeseppel Export ist die Verwendung von feinem "Aromahopfen", der alle Geschmacks- und Geruchssinne harmonisch einbindet.

Schlappeseppel Helles

Der Bierstil Helles ist gar nicht so einfach zu brauen. Die Parameter für diesen Bierstil lassen nicht viel Spielraum und viele Brauer scheitern an einem guten Hellen. Nicht jedoch die Schlappeseppel Brauer, die hier eine besonders gelungene Interpretation ins Glas zaubern. Dieses Bier setzt Maßstäbe und wurde zurecht beim Meiningers Craftbeer Award mit der Goldmedaille ausgezeichnet!

Schlappeseppel Landbier

Schlappeseppel Landbier sticht durch seine kupferne Farbe hervor. Als unfiltrierte, naturtrübe Spezialität hat es einen vollmundigen, weich-harmonischen Antrunk, überrascht aber im Abgang mit einer ausgeprägten charaktervollen Note von frischen, röstigen Brotaromen. Dies ist ein Ergebnis der traditionellen Rezeptur und der Verwendung spezieller Malze.

Schlappeseppel Dunkel

Der Geschmack von Schlappeseppel Dunkel wird von typischen Röstaromen bestimmt. Tatsächlich finden bei der Herstellung dunkler Malze ähnliche Vorgänge wie beim Brotbacken statt. Es erwartet Sie ein vollmundiges, röstaromatisches, dunkles Bier mit einer feinen, zurückhaltenden Bittere.

Schlappeseppel Weißbier

Schlappeseppel Weißbier ist wegen der Verwendung des "schalenlosen" Weizenmalzes (es fehlen die Hüllsubstanzen, die das Gerstenmalz hat) ein sehr weiches Bier. Spezielle obergärige Reinzuchthefe verleiht dem Weißbier fruchtiges bis blumiges Aroma. Durch den höheren Kohlensäuregehalt entsteht bei behutsamem Einschenken die schöne und voluminöse Weißbier Schaumkrone.

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